TT-Weihnachtsfeier und Turnier: Es geschah am Nikolaustag
Ab 9 Uhr (Mario war „dienstbeflissen schon 8:30 Uhr da) fanden sich 14 tapfere Frühaufsteher am Wiesengrund ein. Es stand einerseits das Einzel-Weihnachtsturnier an und andererseits der
Spielmodus schnell fest: Zwei 7-er Gruppen (jeder hat 6 Spiele mit 3 Gewinnsätzen). Nach der Gruppenphase hat jeder noch ein weiteres Spiel, um die Platzierung auszuspielen gegen den jeweils Gleichplatzierten
der anderen Gruppe. Frei nach dem Motto: „Der Jugend gehört die Zukunft!“ spielten Stefans Sohn Thorin und Marcus Sohn David mit. Auch Wolfgang schickte seinen Sohn Robert, der frisch Mitglied bei uns ist.
Robert Öhlmann ist nur knapp älter als Thorin und David 🙂 und spielte gut auf.

Unten im Vereinsheim zauberten Manu und Ilka derweil fleißig die Deko.
Dann, gegen 13 Uhr und nach 42 Spielen stand fest:
In Gruppe 1 konnte sich Udo durch den Sieg über Stefan auf Platz 1 schieben.
In Gruppe 2 musste sich der starke Dietmar (2.) nur Dirk (1.) geschlagen geben.
Nun ging es für alle im letzten Spiel noch einmal darum, einen Platz nach oben oder unten zu wandern.
Erst einmal spielten wir die Plätze 3 bis 13 aus. Uwe konnte sein Spiel nicht machen, er hatte Wichtigeres zu tun: Er holte unser Schwein für das Abendbrot ab!
Stefan könnte sich mit einem 3:1 über Dietmar im kleinen Finale über den 3. Platz freuen. Etwas zeitversetzt begann das Finale. Nach 4 Sätzen hatte Dirk Udos 2:0 Führung ausgleichen können. Im entscheidenden 5. Satz hatte dann aber wieder Udo die Nase vorn und kann sich Weihnachtsturniersieger 2025 nennen. Aber auch alle anderen hatten Spaß am Spiel in angenehmer Atmosphäre.
Alle gingen heim, aber viel Zeit bis zur Weihnachtsfeier blieb gar nicht mehr. Diese wurde schon auf 17 Uhr vorverlegt, damit das heiße Schwein auch warm gegessen werden kann. Daher trudelten alle fröhlich ab 17 Uhr ein und fanden ein richtig schön geschmücktes Vereinsheim vor.
Es lief eine Diashow mit Bildern vom Turnier, teilweise vorteilhaft oder eben auch nicht 🙂 🙂
Eine Freigabe durch die einzelnen Spieler erfolgte nicht, stand aber in den Turnierbedingungen (#Datenschutz :-)).
Auch lustige Bilder wie der auf der TT-Kelle snowboardende Weihnachtsmann fanden Anklang.

Mario eröffnete feierlich und zum ersten Mal die Weihnachtsfeier. Auch drohte er mit Gesang, wozu es (leider) nicht kam. Seine Rede endete mit den Worten: „Das Buffet ist eröffnet“. Wolfgang hatte wieder einmal fachmännisch das Schwein bearbeitet. Jeder hatte Salat oder Kuchen/Nachtisch mitgebracht, so dass wir ein köstliches Abendessen genießen konnten.
Als die Mäuler fürs erste gesättigt waren, führte Lorchi die Weihnachtsturniersiegerehrung durch. Beginnend mit dem 14. Platz wurde jeder einzelne nach Senziger Tradition beglückwünscht und beklatscht. In dieser Atmosphäre war es noch schöner, weil der Applaus deutlich
kräftiger war als direkt nach dem Turnier, mit den vielen Teilnehmern der Weihnachtsfeier.

Stefan bedankte sich als Capitano der 1. Mannschaft bei Frank, Marc, Lorchi, Udo und Patrick. Letzterer konnte wegen starker Grippe nicht
erscheinen. Wir haben ihm aber eine große Tüte Schweinefleisch und ordentlich Salat mitgegeben.
Stefan, die Redaktion 🙂 sagt an der Stelle: Du bist ein 1a-Capitano. Danke dafür und für Deine stabilen Leistungen.
Nach dem „Info-Tainment“ startete dann das Kulturprogramm. Benjamin wuchs am Klavier über sich hinaus. Komplett ohne Noten spielte er drei Lieder und alle waren begeistert. Wir wünschten eine Zugabe und bekamen sie. Auch das vierte Lied hast Du wunderschön gespielt. Jürgen lobte Benjamin in „höchsten Tönen“. Das war nicht nur wahr, sondern schön, ergreifend und weihnachtlich. Benjamin war sichtlich gerührt.

Der nächste Act hat es jetzt wirklich schwer, wir konnten Wolfgang mit seinem Akkordeon ins Rennen schicken. Nach 2 Stunden mündlicher Einleitung 🙂 ging es dann los. Wolfgang schwenkte das Akkordeon geschmeidig wie eine Gazelle und wir alle sangen dank der Texthefte alle mit. Mehrere Lieder sorgten für ein weihnachtliches Gefühl in Gemeinschaft. Fine fand schöne Worte für Wolfgang.

Klaus Frau hat ja schon Tradition – neben Ihrem köstlichen Beerenjoghurt gab es wieder einen kleinen Vortrag. Dieses Mal waren es drei köstliche Witze, die zur Heiterkeit beitrugen.
Hobbywissenschaftler Stefan untermauerte in einer detaillierten logischen Abhandlung, dass „Ich und Ich“ recht haben: „Wir alle sind aus Sternenstaub.“, eine Weihnachtsbotschaft der anderen Art. Trotz vieler Fakten hat er es interessant, spannend und rhetorisch perfekt gestaltet und sich kein einziges Mal versprochen. Nur wer betrunken war, weiß jetzt nicht, was eine Supernova ist.
Dann wurde fleißig und fröhlich erzählt, getrunken und gegessen – bis Franko zur Ruhe bat. Er hatte ein Quiz vorzüglich vorbereitet.
Jeder bekam einen Zettel, es galt 10 Interpreten von 60/80-er Hits zu erraten und jeweils den Standort einer Kirche und eines Sportplatzes.
Dazu hatte er seine eigenen Drohnenaufnahmen aus der Umgebung mit Musik untermalt, die nach einer Minute wechselte.
Die Luftbilder waren interessant und die Lieder zum Teil auch knifflig. Familie Franko wertete aus und Sieger war wie im Tischtennis: Udo!
Es wurde immer wieder nach dem Rechten an der Buffet- und der Getränkefront geschaut, bis so langsam hier und da schon abgewaschen und aufgeräumt wurde. Die Letzten machten dann Vieles schon sauber, so dass am Sonntag möglichst wenig zu tun ist.
Danke an alle fleißigen Heinzelmännchen, die (das Turnier) und vor allem die Weihnachtsfeier geplant, dekoriert, Tisch gestaltet, Schweine organisiert und aufgeräumt haben.
Natürlich auch Danke für die schönen Kulturbeiträge und alle Anwesenden, die es durch Fröhlichkeit zu einem „schönen Fest“ werden ließen.
Autor: Jens Lorch

